Rhünda - Stadtteil von Felsberg
Schriftgröße:
11  12  13  14  15  16

Herzlich willkommen...
Aktuell
Verein
Politik
Unser Dorf
Bilder
- aktuell
- historisch
Dorfgeschichte
- Rhünda - woher? seit wann?
- Der Schädel von Rhünda
Bauplätze
800-Jahr-Feier
Karte
Veranstaltungskalender
Wichtige Telefonnummern
Links
Kontakt
Impressum

 Rhünda - woher? seit wann?

"Ruhethe", das spätere Rhünda, wurde erstmals im Jahr 1209 im Güterverzeichnis des Petersstiftes Fritzlar urkundlich erwähnt.

Der Name Rhünda stammt von dem keltischen Namen für Fluss "Rin" ab. Weitere Namensformen waren "Ruhende" - "Ruhunden" oder auch "Rhunden". Auch die Namen "Rhein" und "Rhone" sind wortverwandt. Nimmt man die keltische Bezeichnung für Fluss "Rin" noch einmal auf, so könnte man daraus schließen, dass sich die früheren Namensnennungen vom Zusammenfließen der Schwalm, Eder und des Rhündabaches ableiten. Auch die Bezeichnungen für einzelne Flurstücke, wie "nasse Gemeinde", "Teichwiese" und "Eisfeld" lassen den Schluss zu, dass in Rhünda überall Wasser "rinnt".

Im heutigen Volksmund wird "Rhünda" auch als "Rhiene" bezeichnet.

Fundstücke vieler frühgeschichtlicher Kulturen lassen die Annahme zu, dass bereits vor ca. 80.000 Jahren Menschen in unserer Gemarkung lebten.

Eine Notiz aus dem Jahre 1356 belegt, dass der Knappe Eckhardt von Felsberg in dem Ort "Runde" eine Kapelle gründen durfte. Der Bau wurde 1362 vollendet. Der jetzige quadratische Chorturm besteht im unteren Teil aus Stein, der wohl der Rest der ehemaligen Kapelle ist. Die drei Fachwerkgeschosse gehen laut einer Inschrift auf das Jahr 1695 zurück. Der Glockenturm unserer Markuskirche, die im Jahr 2002 ihren Namen bekam, beherbergt 3 Glocken.

Die Familie von Felsberg war von 1356 bis 1392 Besitzer des Ortes, den sie dann an die hessischen Landgrafen verkauften. Rhünda gehörte zum landgräflichen Amt Felsberg.

Im Jahr 1585 gab es in Rhünda 26 Haushaltungen. Seit diesem Jahr war die Kirche von Rhünda ein Filial der Kirche von Gensungen, ab 1692 ein Filial der Kirche von Harle. 1747 gibt es in Rhünda 74 Haushaltungen.

Die Basaltvorkommen in der Rhündaer Gemarkung brachten den Menschen Arbeit und Verdienst. Von der allgemein günstigen wirtschaftlichen Entwicklung - ab ca. 1850 - profitierte das ganze Dorf. Es entwickelte sich zu einem Arbeiterdorf. Im Einwohnerverzeichnis taucht erstmals der Beruf "Steinrichter" auf. Kreuzhacke, Hammer, Meißel und Brechstange waren die Werkzeuge derer sich die Steinbrucharbeiter bedienten, um die Steinbrocken aus der Wand zu brechen. Der Transport der Steine geschah mit Pferdefuhrwerken. Etwa 1896 ist die erste Anlage zur Zerkleinerung der Steine errichtet worden. Heute ist der Basaltabbau hochtechnisiert, durch neue Brecher und Bunkeranlagen. Aber auch das Landschaftsbild hat sich weithin sichtbar verändert.

Seit dem 1. Januar 1974 ist Rhünda ein Stadtteil der Stadt Felsberg.



Heute ist der
12. Dezember 2017.


800 Jahre Rhünda in 2009


Dorf-
gemeinschaft
Rhünda e.V.


1. Vorsitzender:
Dr. Gert Meyer
Gartenweg 2
34587 Felsberg-Rhünda

Telefon:
(05662) 9394-579

eMail:
dr.gert.meyer
@t-online.de



© Rhünda, 2008-2013 E-Mail